Schlag den Raab läuft nun schon seit mehr als fünf Jahren im deutschen Fernseher und ist für bissige Duelle zwischen Stefan Raab und einem männlichen oder weiblichen Herausforderer genauso bekannt, wie für zahlreiche originelle Spielideen und konstantes Überziehen der Sendezeit bis spät in die Nacht. Ich schaue es mir gerne an, auch wenn die Sendung sich an manchen Stellen (besonders zu Beginn, bei der Wahl des Herausforderers) etwas in die Länge zieht. Gut gefällt mir die gelungene Mischung aus neuen Spielideen und bewährten Duellen.
Da das Format durchaus als erfolgreich zu bezeichnen ist, liegt es natürlich auf der Hand, es auch über die Show hinaus zu vermarkten. Und das wurde in Form zweier Video- und zweier Brettspiele auch gemacht. Mit den Videospielen hatte ich bisher noch keinen Kontakt, daher gilt dieser Blogeintrag den Brettspielen, um genau zu sein, dem zweiten Teil davon.
Vor einigen Wochen bekam ich das Spiel unerwartet geschenkt und natürlich musste es schnell ausprobiert werden. Schon beim Öffnen der Packung staunt man nicht schlecht: Es gibt wirklich unheimlich viel Spielmaterial, was sich auch überwiegend hochwertig anfühlt.
Doch wie spielt man Schlag den Raab im eigenen Wohnzimmer? Neben dem Spielmaterial braucht man insgesamt 2-6 Spieler (es können aber auch problemlos mehr sein) und wie üblich ein wenig Platz. Schon kann es losgehen, denn die Anleitung muss eigentlich nur vor jedem der insgesamt 40 Minispiele gelesen werden. Ein Spieler übernimmt Stefan Raabs Rolle, die Übrigen spielen dessen Herausforderer und treten abwechselnd oder je nach Laune/Fähigkeit gegen denjenigen an.
Zu Beginn jeder Spielrunde bestimmt ein Spieler eine von drei Kategorien und dreht dann ein kleines Spielrad. Mit dem Finger wird es gestoppt und das Minispiel steht fest. Nun wird kurz die Anleitung hervorgekramt und jemand liest laut die Regeln vor. Das geht im Normalfall flott, so dass man sich kurze Zeit später inmitten eines spannenden Contests befindet. Seien es Klassiker wie "Blamieren oder Kassieren", "Stimmt's`?" und "Was liegt wo?" oder die eher actionlastigeren Spiele wie "Strippenzieher" (quasi Spitz, pass auf), "Armbrust" und "Squash" - die Miniwettkämpfe wurden wirklich lobenswert und unterhaltsam umgesetzt. Man glaubt gar nicht, dass sich Spiele wie "Büchertragen" oder "Medizinbälle" so gelungen auch zu Hause spielen lassen.
Hin und wieder dauert der Aufbau eines Spiels schonmal etwas länger, aber das kann man bei der Ideenvielfalt und dem Spielspaß durchaus verschmerzen.
Nach jedem Spiel erhält der Raab-Spieler oder das Gegner-Team wie auch in der TV-Show Punkte (für Spiel 1 gibt es also einen Punkt, für Spiel 2 zwei Punkte etc.).
Wir hatten mit dem Spiel bis jetzt schon richtig viel Spaß und überlegen, uns bei Gelegenheit auch den ersten Teil zuzulegen. Mittels eines großen Spielrads, welches zum zweiten Spiel gehört, kann man die Brettspiele dann nämlich kombinieren und so aus über 70 Spielen wählen. Glaubt man den Rezensionen bei Amazon, so kann auch der erste Teil auf ganzer Linie überzeugen.
Ich kann allen, die nicht unbedingt grundsätzliche Brettspielmuffel sind, das Spiel nur ans Herz legen, denn die gelungene und bildschirmungebundene Umsetzung der teilweise wunderbaren Spielideen aus Schlag den Raab macht wirklich Spaß!
-> Hier geht es zum zweiten Brettspiel von Schlag den Raab (Preis etwa 25 Euro)
Mittwoch, 28. März 2012
Freitag, 23. März 2012
Magdalena Neuner - das Ende einer Ära
Spätestens mit ihr hat mich der Wintersport Biathlon in seinen Bann gezogen. Magdalena Neuner ist die erfolgreichste deutsche Biathletin und das im zarten Alter von 25 Jahren. Doch das Jahrhundertalent hat schon jetzt die Karriere beendet. Sie hat alles erreicht, was man erreichen kann und beginnt jetzt ein neues Leben. Man muss Respekt vor dieser recht ungewöhnlichen Entscheidung haben, denn Lena hätte die Biathlon-Szene auch in den nächsten Jahren noch dominieren können.
In sechs aktiven Weltcup-Jahren hat sie 34 Einzelrennen gewonnen, kam 63 mal auf das Podium, gewann bei Weltmeisterschaften zwölf mal Gold und ist zudem Doppelolympiasiegerin von Vancouver. Zweimal wurde sie daher zurecht zu Deutschlands Sportlerin des Jahres gewählt. Es ist auch zu großen Teilen ihr zu verdanken, dass der Biathlon in den letzten Jahren so enorm populär wurde.
Doch der Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Das erwähnte sie immer wieder und es war auch einer der Gründe, warum die vor jeder Kamera strahlende Lena so früh aufhörte. Zuletzt hat sie noch einmal den Gesamtweltcup gewonnen - ein absolut würdiger Abschluss. Am Ende muss man Magdalena Neuner für alle Verdienste danken und ihr im "neuen" Leben viel Erfolg wünschen.
Nun klafft bei den deutschen Frauen ein großes Loch. Andrea Henkel hat verkündet, noch bis zu den Olympischen Winterspielen 2014 weiterzumachen, doch dahinter bedarf es noch einiger Arbeit. Dieses Jahr wollen die Biathleten und Langläufer gemeinsam trainieren und möglicherweise finden sich so ein paar vielversprechende Talente. Vor wenigen Jahren sah es bei den Männern ähnlich aus, mittlerweile laufen und schießen sich die Deutschen aber langsam wieder an die Weltspitze heran.
In sechs aktiven Weltcup-Jahren hat sie 34 Einzelrennen gewonnen, kam 63 mal auf das Podium, gewann bei Weltmeisterschaften zwölf mal Gold und ist zudem Doppelolympiasiegerin von Vancouver. Zweimal wurde sie daher zurecht zu Deutschlands Sportlerin des Jahres gewählt. Es ist auch zu großen Teilen ihr zu verdanken, dass der Biathlon in den letzten Jahren so enorm populär wurde.
Doch der Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Das erwähnte sie immer wieder und es war auch einer der Gründe, warum die vor jeder Kamera strahlende Lena so früh aufhörte. Zuletzt hat sie noch einmal den Gesamtweltcup gewonnen - ein absolut würdiger Abschluss. Am Ende muss man Magdalena Neuner für alle Verdienste danken und ihr im "neuen" Leben viel Erfolg wünschen.
Nun klafft bei den deutschen Frauen ein großes Loch. Andrea Henkel hat verkündet, noch bis zu den Olympischen Winterspielen 2014 weiterzumachen, doch dahinter bedarf es noch einiger Arbeit. Dieses Jahr wollen die Biathleten und Langläufer gemeinsam trainieren und möglicherweise finden sich so ein paar vielversprechende Talente. Vor wenigen Jahren sah es bei den Männern ähnlich aus, mittlerweile laufen und schießen sich die Deutschen aber langsam wieder an die Weltspitze heran.
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Dienstag, 20. März 2012
Das war ein Big Point!
Wenn man in den letzten Jahren von einem Big Point im Zusammenhang mit der Borussia sprach, dann bedeutete dies stets ein Duell gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf. Nun aber hieß der Gegner Leverkusen, derzeitiger Fünftplatzierter der Fußball-Bundesliga. Und es ging tatsächlich um die Absicherung eines Champions League-Platzes. Mit dem 2:1-Auswärtssieg konnte also nicht nur die Mini-Krise beendet sondern auch ein riesiger Schritt in Richtung Champions League gemacht werden. Elf Punkte beträgt der Vorsprung auf einen Platz, der zur Europa League-Teilnahme berechtigt. Europa - wir kommen! Ganz langsam darf man diesen Satz verinnerlichen, auch wenn man es noch gar nicht glauben kann.
Wichtig war der Sieg auch deshalb, weil die Torrausch-Bayern am Mittwoch in den Borussia-Park kommen. Wir werden im Stadion sein und ich bin schon ganz aufgeregt, denn in dieser Form ist der Rekordmeister natürlich ein harter Gegner. Doch vermutlich ist es besser, wenn die Bayern auf einer Euphoriewelle schwebend auftreten, als wenn sie unter großem Erfolgsdruck stehen.
Ein paar Worte noch zum Siegtorschützen: Es scheint, dass Igor de Camargo derzeit einfach nicht das Zeug für einen Startelf-Spieler hat. Dennoch, er ist definitiv der Mann, der für uns die wichtigsten Tore schießt. Ob im letzten Jahr in der Relegation, beim Saisonauftakt in München, in der letzten Pokalrunde in Berlin (mit seiner "Schauspieleinlage") oder eben nun - das waren echte Big Points!
Wichtig war der Sieg auch deshalb, weil die Torrausch-Bayern am Mittwoch in den Borussia-Park kommen. Wir werden im Stadion sein und ich bin schon ganz aufgeregt, denn in dieser Form ist der Rekordmeister natürlich ein harter Gegner. Doch vermutlich ist es besser, wenn die Bayern auf einer Euphoriewelle schwebend auftreten, als wenn sie unter großem Erfolgsdruck stehen.
Ein paar Worte noch zum Siegtorschützen: Es scheint, dass Igor de Camargo derzeit einfach nicht das Zeug für einen Startelf-Spieler hat. Dennoch, er ist definitiv der Mann, der für uns die wichtigsten Tore schießt. Ob im letzten Jahr in der Relegation, beim Saisonauftakt in München, in der letzten Pokalrunde in Berlin (mit seiner "Schauspieleinlage") oder eben nun - das waren echte Big Points!
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Montag, 12. März 2012
Most Wanted 2012
Dieses Jahr erscheinen einige heiße Titel. Am vergangenen Donnerstag durften sich alle Mass Effect-Fans über den Release des dritten Teils freuen. Und auch die Wii bekommt in diesem Jahr ein paar Abschiedstitel spendiert. Da wären der Party-Klassiker Mario Party 9 und die Rollenspiele Pandora's Tower und The Last Story. Doch die drei Spiele, auf die ich am meisten warte, sind andere:
Obwohl bei mir noch Assassin's Creed Revelations, also Teil 2.3 aussteht, freue ich mich schon jetzt wie ein kleines Kind auf den echten Abschluss der Trilogie. Erst vor kurzem gab es die ersten Infos und Bilder zu dem Spiel. So spielt man in der Zeit von 1753 bis 1783 mit dem neuen Helden Connor in Amerika. Der Hauptdarsteller hat einen englischen Vater und eine indianische Mutter, die Hauptstädte sind New York und Boston. Es gibt wieder einmal historisch prominente Charaktere wie beispielsweise George Washington oder Benjamin Franklin. Zahlreiche Neuerungen wurden angekündigt und sowohl der Trailer als auch die ersten Bilder machen Lust auf mehr. Teilweise fühle ich mich sehr an Red Dead Redemption erinnert, was alles andere als schlecht ist.
Ich bin wirklich gespannt auf Gameplay-Videos, die zeigen, wie gut das Kletter-/Schleich-Prinzip in den eher flachen Städten des damaligen Amerikas funktioniert. Hier der Trailer:
GTA 5 (unbekannt):
Grand Theft Auto ist einfach eine großartige Spielreihe. Mit Teil 4 habe ich viele spaßige Stunden verbracht, so dass es nur logisch ist, dass ich nun schon gespannt auf den fünften Teil warte. Einen ersten Trailer gibt es bereits, der wie immer Lust auf mehr macht.
GTA 5 spielt in Los Santos, der Nachbildung von Los Angeles, die es bereits in GTA: San Andreas gab. Es gibt bislang nur wenige Infos, seit dem Trailer hält Rockstar Games sich stark zurück. Doch ich bin mir sicher, dass der Hype spätestens mit der kommenden E3 stark ansteigt. Genug der Worte, hier der Trailer:
Risen 2 (25.05.2012):
Gothic 1 und 2 gehören nach wie vor zu meinen absoluten Lieblingsspielen. Derzeit wächst in mir der Wunsch, mich nochmal an Gothic 3 zu versuchen. Gleichzeitig rückt der Release von Risen 2 immer näher. Diesmal gibt es sogar ein frisches Setting, denn Piraten werden im Fokus stehen. Der namenlose Held ist wieder mittendrin in einer rauen Welt mit vielen flotten Sprüchen, wunderschönen Landschaften und zahlreichen Quests. Alle Anspielberichte versprechen ein richtig gutes Rollenspiel, weshalb ich mich verständlicherweise tierisch auf den Release freue. Abschließend darf auch hierzu kein Trailer fehlen:
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Sieglos und immer noch Platz 3
Seit drei Spielen wartet die Borussia nun schon auf einen Sieg. Vorne hapert es, denn der Ball will nicht mehr ins Tor gelangen. Doch woran liegt das? Vermutlich an den letzten drei Gegnern. Denn die waren allesamt mit einem Punkt gegen den vermeintlichen Favoriten Mönchengladbach zufrieden und spielten auch dementsprechend offensiv zurückhaltend und defensiv leidenschaftlich.
Am nächsten Wochenende geht es nach Leverkusen und ich bin optimistisch, dass es in diesem Spiel ganz anders aussehen wird. Leverkusen hat die Möglichkeit, wertvolle Punkte auf Gladbach gutzumachen und wird daher auch mit Sicherheit das Spiel gestalten. Genau diese Spiele liegen der Borussia und das wird sich hoffentlich auch in der Punkteausbeute niederschlagen.
Nachdem Leverkusen in den letzten Wochen richtig gut in Fahrt war, gab es zuletzt zwei empfindliche Niederlagen. Zuerst das desolate 1:7 gegen Barcelona und damit auch das Aus in der Champions League, am vergangenen Wochenende dann eine 2:3-Niederlage in Wolfsburg. Da es jedoch auch bei Gladbach nicht so toll läuft, bin ich wirklich gespannt auf das Spiel.
Trotz der kleinen Krise (die zumindest die Presse heraufbeschwört) steht die Borussia nach wie vor auf Platz 3. Zwar nur noch knapp vor Schalke, aber mit 8 Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Championsleague-Platz. So oder so, wir Fans befinden uns inmitten einer grandiosen Saison und ich glaube, man darf sich ganz langsam aber sicher ausmalen, wie es wohl sein wird, in der nächsten Saison auf internationale Gegner zu treffen.
Etwas Gutes hat die Mini-Krise übrigens auch: Aktuell gibt es nur noch äußerst selten Meldungen über den großen Borussia-Ausverkauf. Neue Gerüchte ohne wirklichen Beleg kommen wohl erst wieder auf, wenn Gladbach zwei, drei überzeugende Siege auf die deutschen Fußballplätze zaubert.
Am nächsten Wochenende geht es nach Leverkusen und ich bin optimistisch, dass es in diesem Spiel ganz anders aussehen wird. Leverkusen hat die Möglichkeit, wertvolle Punkte auf Gladbach gutzumachen und wird daher auch mit Sicherheit das Spiel gestalten. Genau diese Spiele liegen der Borussia und das wird sich hoffentlich auch in der Punkteausbeute niederschlagen.
Nachdem Leverkusen in den letzten Wochen richtig gut in Fahrt war, gab es zuletzt zwei empfindliche Niederlagen. Zuerst das desolate 1:7 gegen Barcelona und damit auch das Aus in der Champions League, am vergangenen Wochenende dann eine 2:3-Niederlage in Wolfsburg. Da es jedoch auch bei Gladbach nicht so toll läuft, bin ich wirklich gespannt auf das Spiel.
Trotz der kleinen Krise (die zumindest die Presse heraufbeschwört) steht die Borussia nach wie vor auf Platz 3. Zwar nur noch knapp vor Schalke, aber mit 8 Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Championsleague-Platz. So oder so, wir Fans befinden uns inmitten einer grandiosen Saison und ich glaube, man darf sich ganz langsam aber sicher ausmalen, wie es wohl sein wird, in der nächsten Saison auf internationale Gegner zu treffen.
Etwas Gutes hat die Mini-Krise übrigens auch: Aktuell gibt es nur noch äußerst selten Meldungen über den großen Borussia-Ausverkauf. Neue Gerüchte ohne wirklichen Beleg kommen wohl erst wieder auf, wenn Gladbach zwei, drei überzeugende Siege auf die deutschen Fußballplätze zaubert.
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Donnerstag, 8. März 2012
Erfahrungsbericht zur Batman Live-Show
Gestern Abend haben wir uns in der Lanxess Arena in Köln die neue Show "Batman Live" angeschaut. Bevor ich mich der Beschreibung und Bewertung der Action-Show widme, sind wohl ein paar Vorworte angebracht.
Mein bisheriger Kontakt mit Batman
Ich bin kein Batman-Fan, allerdings kann man mich durchaus als Batman-Interessiert bezeichnen. Mein Kontakt mit dem Superheld besteht aus drei Filmen (Batmans Rückkehr, Batman Begins und The Dark Knight) und den Spielen Lego Batman und Batman Arkham Asylum. Besonders Arkham Asylum hat mich großartig unterhalten und schlichtweg begeistert, weshalb ich aktuell auch an einem Blogartikel zu diesem Spiel schreibe. Spätestens seit den Spielen kenne ich zumindest einige Bösewichte und habe dank ihnen immer größeres Interesse an dem Thema entwickelt.
Die Erwartungshaltung
Im Vorfeld habe ich mir einige Erfahrungsberichte zur Show durchgelesen. Ziemlich genau die Hälfte war begeistert, während die andere Hälfte nur einen Stern vergab und von riesiger Enttäuschung schrieb. Hauptkritikpunkt war die Tatsache, dass alle Darsteller während der ganzen Show Playback sprechen und das ziemlich schlecht. Okay, dachte ich mir und schraubte meine Erwartungshaltung etwas nach unten. Nun wusste ich von dem Kritikpunkt und konnte mich darauf einstellen.
Die Hinfahrt, unsere Plätze und der erste Eindruck
Die Hinfahrt mit dem Auto (wir waren zu dritt) dauerte etwas länger als geplant, da zum einen der Verkehr hin und wieder stockte (gestern wurde im öffentlichen Verkehr gestreikt) und es zum anderen sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt an einem Stück regnete. Zusätzlich habe ich die Beschilderung ignoriert und wir haben so durch ein paar Umwege eine Mini-Stadtrundfahrt durch Köln gemacht. Mit ausreichend Zeitpuffer und einem guten Parkplatz im P1 direkt an der Lanxess Arena zum durchaus annehmbaren Arena-Tarif von 4,50 Euro konnten wir jedoch darüber hinwegsehen und nahmen schließlich unsere Plätze auf der untersten Ebene direkt vor der Bühne ein.
Wir hatten Gotham City Seats gebucht, deren einzige Vorteile aus der Nähe zur Bühne und dem coolen Namen bestehen. Ein Blick in die Ränge zeigte kurz vor Beginn der Show doch einige Lücken. Ausverkauft war das garantiert nicht.
Schon beim Betreten der Lanxess Arena fiel das Bühnenbild ins Auge. Ein riesiger Bildschirm in Fledermausform zeigte die Skyline von Gotham City. Davor befanden sich auf der weit in die Zuschauer ragende Bühne einige wichtige Gebäude der Stadt. Im Hintergrund heulten Sirenen und vermittelten das Gefühl, sich inmitten der Stadt der Verbrecher zu befinden. Doch es blieb nicht viel Zeit, die tolle Kulisse zu genießen, denn es ging ziemlich pünktlich los.
Die Show
Gleich zu Beginn wird ein grausames Erlebnis aus Bruce Waynes Kindheit gezeigt: Seine Eltern werden erschossen und er bleibt alleine zurück. Viele Jahre später weiß keiner, dass der Millionär hinter dem Verbrecher jagenden Batman steckt. Er lernt einen Jungen namens Dick Grayson kennen, dem gerade genau das gleiche Schicksal widerfahren ist, wie einst Batman.
Mithilfe des riesigen Bildschirms wird die Story der Show in einer Art Comic immer wieder vorangetrieben. Doch auch die "echten" Bühnenbilder wechseln stetig, genauso wie auch die auftretenden Bösewichte, mit denen es Batman zu tun bekommt. Batman lernt seinen späteren Gefährten Robin immer besser kennen, während Oberfiesling Joker mal wieder etwas Großes plant.
Nachfolgend haben zahlreiche bekannte Charaktere ihre Auftritte: Ob Catwoman, der Pinguin, Riddler, Two Face, Harley Quinn, Poison Yvi oder Scarecrow - die Kostüme sind echt gut gelungen. Vor allem Harley Quinn oder Scarecrow (der allerdings nur einen kurzen Auftritt hat) werden sehr treffend dargestellt.
Batmans Auftritte und die der Bösewichte sind stets beeindruckend inszeniert, genauso wie auch die verschiedenen Orte, in denen die Szenen stattfinden. Da wären beispielsweise die Bathöhle (inklusive Batmobil), Gotham City, Arkham Asylum oder das Anwesen von Bruce Wayne. Besonders der Joker macht immer wieder mit spektakulären Ankünften auf sich aufmerksam. Mal erscheint sein riesiger Kopf, dann taucht er plötzlich in einem Heißluftballon auf, den Harley Quinn kurze Zeit später mit einer Bazooka unter einer beeindruckenden Explosion zerstört.
Schon beim ersten gesprochenen Wort fällt das auf, was so viele kritisieren: Das Playback. Die meisten Darsteller sprechen wirklich auffällig anders, was natürlich weniger gut aussieht. Besonders bei Robin vermutete ich, dass er seine Texte auf Englisch spricht, während der Joker seine Sache noch am besten machte. Natürlich wusste ich, was mich erwartet, doch insgesamt fand ich die Playback-Sache nun nicht vernichtend schlimm. Wäre es besser gewesen, die stets herumspringenden Akteure atemlos und in gebrochenem Deutsch zu hören? Außerdem lag der Fokus der Show eindeutig auf der Action, die darunter in meinen Augen nicht litt. Dennoch gibt es hier seitens der Darsteller klares Verbesserungspotential. Wenn alle ihre Texte wenigstens halbwegs auswendig könnten, wären die Lippenbewegungen zumindest nicht so auffällig abweichend.
Fazit
Batman Live hat mich nun nicht zu Jubelstürmen bewegt, was aber zum Teil auch daran lag, dass man sich nicht wie in einem Musical vorkam, sondern eher wie in einem Kinofilm. Ich habe den Besuch auf keinen Fall bereut, denn die vielen Darsteller mit ihren überzeugenden Kostümen und die durch den spektakulären und riesigen Bildschirm unterstützte Zirkus-Action haben Spaß gemacht.
Sicherlich hätte man hier und da ein paar Sachen besser machen können, allem voran gilt das natürlich für die Umsetzung des Playbacks. An Batman Live scheiden sich wohl die Geister. Entweder man ist zufrieden bis begeistert oder man ist abgrundtief enttäuscht.
In meiner Erinnerung bleiben jedenfalls keine Bilder von unsauberen Lippenbewegungen, sondern eine bild- und soundgewaltige und am Ende durchaus gelungene Inszenierung des Batman-Universums.
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Mittwoch, 7. März 2012
Biathlon-WM: Neuner und die anderen
Es ist ein wenig schade. Kurz vor der WM waren viele deutsche Biathleten in hervorragender Form und es gab häufig Siege, egal ob von Andrea Henkel, Andreas Birnbacher oder Arnd Peiffer. Doch nun haben alle das erste Rennen (einen Sprint) verhauen und sich damit für die Verfolgung eine denkbar ungünstige Ausgangslage geschaffen. Dieser lief zwar deutlich besser, für Podestplätze reichte es aber bei keinem.
Gestern gab es dann das Einzel der Männer und gleich drei Deutsche lagen auf Medaillenkurs. Doch das letzte Schießen machte alle Hoffnungen zunichte. So gab es zwar gute Platzierungen, aber keinen zählbaren Erfolg.
Begonnen hatte die WM am vergangenen Donnerstag mit der Mixed-Staffel. Deutschland lag auch hier auf Goldkurs, doch Arnd Peiffer schoss so mies, dass er am Ende einmal in die Strafrunde musste (in der Staffel darf man bis zu dreimal nachladen) und es so "nur" zu Platz drei reichte.
Wie gut, dass da noch eine Magdalena Neuner ist, die zur Zeit die letzten Rennen ihrer noch jungen, aber unglaublich erfolgreichen Karriere absolviert (dazu in einem zukünftigen Post mehr). Nach Bronze in der Mixed-Staffel gab es im Sprint Gold und anschließend Silber bei der Verfolgung. Gemeinsam mit Darya Domracheva dominiert sie derzeit das Biathlon-Feld der Damen.
Heute geht es mit dem Einzel-Rennen der Damen weiter, Freitag, Samstag und Sonntag folgen dann noch die Staffeln und die beiden Massenstarts. Ich bin optimistisch, dass nicht nur Magdalena Neuner bei der Heim-WM Erfolge feiern wird und freue mich daher auf jeden einzelnen Wettkampf.
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Jubiläum: Ein paar Zahlenspiele
- 2009:
- In 237 Tagen habe ich 89 Posts veröffentlicht.
- Das ergibt im Schnitt vorbildliche 2,67 Tage Wartezeit zwischen jedem Beitrag.
- 2010:
- In 365 Tagen habe ich 137 Posts veröffentlicht.
- Das ergibt im Schnitt ebenfalls beachtliche 2,66 Tage Wartezeit zwischen jedem Beitrag.
- 2011:
- In 365 Tagen habe ich 51 Posts veröffentlicht.
- Das ergibt im Schnitt schwache 7,16 Tage, also über eine Woche Wartezeit zwischen jedem Beitrag.
- 2012:
- In 67 Tagen habe ich 23 Posts veröffentlicht.
- Das ergibt im Schnitt gute 2,91 Tage Wartezeit zwischen jedem Beitrag.
So viel dazu, ich setze mich jetzt an die nächsten 100 Posts und danke all meinen Lesern!
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Donnerstag, 1. März 2012
Back in the snow!
Endlich ist es wieder so weit! Relativ spontan werden wir in etwa einem Monat in der Schweiz Winterurlaub machen. Ein paar Tage lang werde ich mir Skier leihen und endlich wieder ein paar Skipisten hinunterjagen. Zum ersten Mal seit dem Winter 2005/06, also nach über 6 Jahren Pause. Ich freue mich dementsprechend riesig! Damals haben wir uns am Snowboarden versucht, sind aber gnadenlos gescheitert. Grund war nur eine einzige Stunde Unterricht, die uns nicht einmal genug Stoff beibrachte, um Kurven zu fahren. Dementsprechend frustrierend und anstrengend waren auch sämtliche Abfahrten des Urlaubs, so dass der Idiotenhügel zu unserem Hauptaufenthaltort wurde. Nur eine Skischaukel am letzten Tag konnte den Aufenthalt in den Alpen aus Pisten-Sicht wieder geradebiegen.
Diesmal werde ich das Experiment nicht erneut eingehen, sondern mich ausschließlich mit Skiern den Bergpanoramen widmen. Ich bin gespannt, wie lange ich brauche, um wieder anständig fahren zu können. Außerdem hoffe ich, meinen Horror vor Schleppliften zu überwinden - mit dem Snowboard habe ich es nämlich nicht nach oben geschafft und musste anschließend zu Fuß den Hügel hochstapfen.
Hoffentlich gibt es ganz viel Schnee und neben dem Skifahren auch Zeit für Erholung. Ich bin mir aber in jedem Fall sicher, dass ich nach dem Urlaub ein, zwei schöne Bilder von Sarah präsentieren kann.
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