Freitag, 16. Dezember 2011

Die Must-Have-Liste schrumpft

In den letzten Tagen habe ich einige Male zugeschlagen und meine Most Wanted-Liste etwas abgearbeitet.
Neben dem Releasekauf von The Legend of Zelda: Skyward Sword habe ich als Überraschung Super Mario Galaxy 2 geschenkt bekommen. Zudem gab es beim Cyber Monday (den ich im Gegensatz zu letztem Jahr diesmal sehr gelungen fand) LEGO Harry Potter: Die Jahre 5-7 sehr günstig für die Wii.

Auch für die Xbox 360 habe ich mehr als genug Spielefutter. Da wären das Videospiel zu Toy Story 3 (soll wesentlich besser als die üblichen Filmumsetzungen sein) und das Doppelpack LEGO Indiana Jones/ Kung Fu Panda. Alice: Madness Returns gab es inklusive des Vorgängers zu einem günstigen Preis (wie fast schon üblich aus UK). Zuletzt habe ich mir dann drei Titel gegönnt, die zwar nicht als besonderes Angebot verfügbar waren, dafür aber schon lange auf meiner Wunschliste stehen. Namentlich sind das Alan Wake, Batman Arkham Asylum und The Saboteur. Ach ja, L.A. Noir gab es auch für wenig Geld aus Großbritannien. An diesem Spiel und an Alice sitze ich zur Zeit auch, schließlich muss so viel Material nun auch durchgespielt werden.

Nun stapelt sich bei mir zwar hochkarätige Spiele ohne Ende, aber eigentlich ist dieser Zustand ein Paradies. Fehlt nur noch eine wenig Zeit. Aber spätestens als Rentner kann ich mich ja in Ruhe um all die Spiele kümmern.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Der Auf-Den-Boden-Zurückholer

Ja, es waren Wochen des absoluten Höhenflugs. So ist es auf der einen Seite nicht verwunderlich, dass man sich über eine 0:1-Niederlage beim Tabellenletzten Augsburg ärgert. Auf der anderen Seite kann so ein Spiel auch vor zu viel Übermut schützen. Hoffen wir also, dass es nur ein kleiner Ausrutscher war. Die nächsten Gegner heißen Mainz in der Bundesliga und Schalke im Dfb-Pokal. Ich bin gespannt. Es gibt auf jeden Fall genügend Gründe zur Vorfreude. Bis jetzt hat die Borussia trotz teilweise unnötiger Niederlagen noch keinen Einbruch erlebt und steht mit Platz vier immer noch ganz oben. Außerdem könnte Marco Reus wieder zurückzukehren. Ich finde es zwar unschön, dass die Borussia so abhängig von einem Spieler ist, doch wenn er dann so überzeugend weiterhilft, kann man über das Problem hinwegsehen. Zumindest so lange, wie Reus noch bei der Gladbach unter Vertrag steht. Aber das ist ein anderes Thema...

Korrekturarbeiten ohne Ende

Bin ich froh, dass nicht der Dezember der National Novel Writing Month ist. Denn seit Ende November habe ich quasi kein einziges Wort mehr geschrieben. Gut, ich muss es auch nicht, denn der Erstentwurf von Projekt A ist ja schließlich fertig. Dennoch hätte ich meinen Schwung hinein in den direkten Nachfolger gerne noch länger ausgenutzt. Doch es ging nicht. Adventskalender für WiiG und daheim und generell einfach zu viel Arbeit haben effektiv dagegen gewirkt.
Nun aber ist fast nur noch eine Woche übrig, dann ist Weihnachten und ich kann etwas Luft holen. Wir fahren in den Bayrischen Wald und werden dort für etwa eine Woche die Ruhe genießen.
Da mir bis zum Ende meines ersten Korrektur-Durchlaufs nicht mehr viel fehlt, bin ich mir sicher, dass ich bis zum Jahreswechsel damit fertig werde. Anschließend wird das Ganze aber vermutlich direkt noch einmal von vorne losgehen. Je nachdem, wie zufrieden ich dann bin, gehen zu dem Zeitpunkt auch die ersten Exemplare an die Korrekturleser raus.
Nun heißt es also: Korrigieren, korrigieren und nochmal korrigieren. Und eine Ruhepause täte der Rohfassung sicherlich auch ganz gut. Hin und wieder lasse ich mir aber ganz gewiss nicht nehmen, an Teil 2 der Geschichte weiterzuschreiben.

Montag, 12. Dezember 2011

Ausflug in die unendlichen Weiten des wilden Westens

Red Dead Redemption habe ich in Sachen Story bereits durchgespielt. Auch die Horror-Erweiterung "Undead Nightmare" konnte ich erfolgreich absolvieren. Beides hat mich sehr begeistert. Zum einen die normale Geschichte mit ihren zahlreichen Missionen, die einen in viele Ecken der sehr großen und offenen Spielwelt führt. Doch auch nach dem Ende der Missionen gibt es noch sehr viel zu entdecken.
Von kleinen und typischen Western-Dörfchen mit Saloon, Sheriff & Co über große Höfe mit zahlreichen Pferden und viel Vieh bis hin zu kleineren Städten, in denen es sogar erste Fahrzeuge und Anzeichen von modernerem Leben gibt. Ein Fluss trennt die spielbaren Gebiete Amerika und Mexiko voneinander, während sich eine Bahnstrecke durch die Ländereien schlängelt. Vom hohen Norden, in dem es verschneite Wälder und Berge gibt und wo man sich vor gefährlichen Grizzlybären in Acht nehmen sollte, führt die Eisenbahn über saftig grüne Wiesen bis in den Süden hinab, wo Pumas und Schakale die trockenen Canyons und Wüstenlandschaften unsicher machen.
Doch nicht nur die vielen Tiere sorgen für Gefahr. Es kann immer wieder vorkommen, dass man abseits der Wege Hilferufe zu hören bekommt. Wer das Ignorieren dieser Situationen nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, erlebt anschließend die unterschiedlichsten Szenarien. Mal reißt einen der Rufer vom Pferd und flieht mit dem Gaul, dann tauchen hinter einer jungen Dame plötzlich einige bewaffnete Kerle auf, die einen beschießen. Doch es gibt auch ernstgemeinte Hilferufe. So verfolgen wir geklaute Kutschen oder halten Personen wilde Tiere vom Leib. Auch in den Städten trifft man auf Verbrechen, in die man einschreiten und sich so einen immer besseren Ruf erarbeiten kann.
Rockstartypisch trifft man auf die durchgeknalltesten Charaktere, die einen für zahlreiche Missionen begleiten. Und auch ein sehr umfangreicher Multiplayer-Modus ist vorhanden. Ob Koop-Herausforderungen, Deathmatchs oder das gemeinsame und freie Herumreiten mit Freunden - hier kann man mal wieder viele Stunden verbringen.
Immer wenn ich von dem Spiel erzähle oder schreibe, packt mich die Lust, mich wieder in den wilden Westen zu stürzen. Und es macht jedes Mal mordsmäßig viel Spaß. Sowohl bei der Jagd nach Zombie-Cowboys als auch auf der Suche nach den letzten Achievments fühle ich mich in dem brillant umgesetzten Wilden Westen wohl. Das Spiel hat sich zu einem meiner absoluten Lieblingsspiele entwickelt.

Montag, 5. Dezember 2011

Double-Derby-Time

Zwei echte Derbys in Folge gab es an den letzten zwei Spieltagen für die Borussia und sie endeten mit einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis. Währen das 3:0 in Köln locker und überzeugend durchgezogen wurde, war von vorneherein klar, dass der deutsche Meister aus Dortmund es den Fohlen schon schwerer machen würde. Und so war es auch. Trotzdem langte es am Ende zu einem 1:1, ein durch und durch angenehmes Ergebnis. Besonders wichtig finde ich, dass dieser wichtige Punkt auch ohne den aktuellen Superstar Marco Reus geholt werden konnte. Mike Hanke trifft nach seiner langen Torflaute nun an Reus Stelle und sorgt dafür, dass der Höhenflug fortgesetzt werden kann. Nun stehen nur noch zwei Spiele in der Hinrunde auf dem Programm. Die Gegner sind mit Augsburg und Mainz vermeintlich leicht, doch mit dieser Einstellung sollten die Spiele keinesfalls angegangen werden.
Ich bin aber zuversichtlich, dass Lucien Favre die Mannschaft passend einstellt und freue mich schon jetzt auf den Abschluss eines überaus überraschenden und erfolgreichen Fußballjahres 2011.