Samstag, 26. Mai 2012

Pinterest - inspirierende Online-Pinnwände

Vor nicht allzu langer Zeit wurde ich auf die Plattform Pinterest aufmerksam gemacht. Worum es geht? Man erstellt sogenannte Boards und füllt diese mit Pins. Um genauer zu werden: Man sucht nach Bildern und "pint" diese unter verschiedenen Themen (Boards). Es ist dabei völlig egal, ob die Bilder irgendwo aus dem Netz stammen (es wird stets auf die Ursprungsseite verlinkt), ob man ein Bild vom eigenen Rechner aus hochlädt oder ob man das Bild eines anderen Pinterest-Users repinnt.
Na gut, werden wir noch konkreter.
Ich habe derzeit acht Boards. Eines dieser Boards heißt "Places I'd like to go" und dort sammle ich Bilder von den wunderschönen Orten, die es auf diesem Planeten gibt. Ein anderes Board beinhaltet schicke Sportautos, im Board "Movie Collection" versuche ich alle Filme aufzuführen, die ich jemals gesehen habe. Damit habe ich natürlich noch ein gutes Stück Arbeit vor mir, aber diese Dokumentation, die ich hauptsächlich für mich persönlich mache, macht auch riesigen Spaß.
Das sind natürlich nur Beispiele, man kann im Prinzip zu jedem Hobby oder Interesse Bilder sammeln. Pinterest ist eines der meistbesuchten sozialen Netzwerke und auch mir gefällt diese Idee sehr. In Deutschland gibt es natürlich mal wieder Diskussionen bezüglich des Urheberechts, weshalb man noch nicht so wirklich weiß, woran man hier ist. Schade, dass man hier bei solchen Themen immer ein schlechtes Gewissen haben muss, dabei möchte ich die Bilder nicht missbrauchen, sondern lediglich irgendwo sammeln. Da ein jedes Bild auch direkt zur ursprünglichen Seite verlinkt, ist die Präsentation auf Pinterest ja auch eher Werbung für den Urheber als alles andere - und somit in meinen Augen positiv, schließlich schauen sich Interessierte mit Sicherheit des öfteren auf den Homepagers diverser Künstler um, von denen die beeindruckenden Bilder stammen.
Man kann jedem Board oder User (und damit allen seinen Boards) folgen und bekommt dann die Aktivitäten auf der Startseite mit. So kann man sich eine den eigenen Interessen individuell angepasste Startseite generieren und bekommt oft genug Anreize, die dort gezeigten Bilder auch in die eigenen Sammlungen aufzunehmen.
Ich habe mich eigentlich "nur mal so" auf der Plattform angemeldet, im Laufe der ersten Tage aber großen Spaß an den Online-Pinnwänden gefunden und kann nur eine Empfehlung aussprechen. Natürlich in der Hoffnung, dass es hierzulande keine rechtlichen Probleme durch die Nutzung gibt.

-> Hier geht es als Beispiel zum oben erwähnten Board "Places I'd like to go"

Ach ja, wer Interesse an einer Einladung in die Pinterest-Community hat, der darf sich diesbezüglich natürlich gerne an mich wenden.

Freitag, 25. Mai 2012

Terra Nova

 
Auch wenn die erste Staffel wohl die Einzige bleiben wird, soll auch die Serie "Terra Nova" in meinem Blog nicht unerwähnt bleiben.

Darum geht es: Im Jahr 2149 haben die Menschen es endlich geschafft: Die Erde ist überbevölkert und die Vegetation zerstört. Eine Anomalie, die Wissenschaftler entdeckt haben, ermöglicht es ihnen immerhin, in die Vergangenheit zu reisen und dort ein neues Leben in einer noch heilen Welt zu starten.
Die Zeitreise führt in das letzte Drittel der Kreidezeit und somit in das Zeitalter der Dinosaurier. Als wenn das nicht schon aufregend genug wäre, hat sich auch eine Gruppe namens "Sixers" aus der sechsten Umsiedlungswelle abgespaltet und sorgt für Unfrieden zwischen den Menschen.
Hauptdarsteller sind die Shannons, eine fünfköpfige Familie, die die Chance erhält, dem unschönen Zeitalter mithilfe der zehnten Umsiedlungswelle zu entkommen und ein neues Leben in der großzügig angelegten Siedlung Terra Nova zu starten.

Die 13 Folgen der ersten Staffel bieten tolle Landschaftsbilder, spannende Expeditionen in die Wildnis, Verschwörungen, Liebe und all das, was zu einer Serie gehört. Auch wenn man keine herausragenden schauspielerischen Meisterleistungen und kein anspruchsvolles Drehbuch erwarten darf: Durch den zumeist glaubwürdig präsentierten Schauplatz und die angenehme Spannung wurde ich einige Montagabende lang gut unterhalten.
Gegen eine zweite Staffel hätte ich daher auch überhaupt nichts einzuwenden und kann Interessierten zumindest empfehlen, mal einen Blick in die Serie zu "riskieren".

Mittwoch, 23. Mai 2012

The Walking Dead


In den USA schwebt die Serie bereits auf einer Erfolgswelle, auch hierzulande ist sie schon seit Ende Oktober 2011 erhältlich. Die lediglich sechs Folgen, die die erste Staffel bilden, wurden vor kurzem auch erstmals im Fernsehen ausgestrahlt. Wie schon bei "Game of Thrones" hat sich RTL2 die Rechte gesichert. Das Besondere: Während die erste Folge auf der DVD deutlich geschnitten wurde, durfte RTL2 die 20 Minuten längere Version zeigen.
Aufgrund der positiven Kritiken habe ich auch eingeschaltet und mittlerweile alle sechs Folgen sehen können. Und es hat sich gelohnt, denn sie werden glaubwürdig und spannend gespielt und machen Lust auf die nächste Staffel. Ach ja, worum es überhaupt geht?

Achtung, der folgende Abschnitt könnte für manche Empfindliche zu viele Spoiler enthalten, weshalb ich ihn kursiv schreibe. Der Polizist und Hauptdarsteller Rick Grimes erwacht nach einer Schussverletzung im Krankenhaus, allerdings stimmt etwas nicht. Nicht nur, dass die elektronischen Geräte, die eigentlich sein Überleben sichern sollten, allesamt ohne Strom sind, sogar seine Uhr ist in der Zwischenzeit stehen geblieben. Das Krankenhaus ist ganz offensichtlich vollkommen verlassen. Wobei... So ganz stimmt das auch nicht, denn eine Zombie-Apokalypse ist ausgebrochen und so trifft Rick in seiner fast vollkommen verlassenen Heimatstadt auf sogenannte Streuner und Beißer, die stumpfsinnig nach seinem Fleisch trachten. Im weiteren Verlauf stößt er auf weitere Überlebende, denen er sich später auch anschließt. Gemeinsam versuchen sie in der Nähe der Stadt Atlanta zu überleben und der Katastrophe auf den Grund zu gehen.

Ich kann die Serie definitiv empfehlen und freue mich schon jetzt auf die Ausstrahlung der zweiten Staffel. Allerdings habe ich die zugrundeliegenden Comics nicht gelesen, daher kann ich nur aus der Sicht eines "The Walking Dead"-Neulings berichten.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Was bringt die E3 in Los Angeles?

Am 04.Juni startet sie wieder, die wohl turbulenteste Zeit für die Gamer dieser Welt. Gerade wenn sich eine Konsolengeneration dem Ende entgegenneigt, wird die Electronic Entertainment Expo in Los Angeles zum besonderen Spektakel. Die Präsentationen der Hersteller und Publisher werden weltweit im Internet verfolgt, denn man darf immer mit interessanten Ankündigungen rechnen.
So wohl auch in diesem Jahr. Nintendos WiiU wird auf der großen Bühne präsentiert und im Rahmen der gesamten Messe wird es sicherlich zahlreiche Infos zu der Konsole hageln. Wie gut wird sie technisch wirklich sein (nachdem zahlreiche Gerüchte immer wieder mit verschiedensten Daten um sich warfen)? Was bietet Nintendo uns im Online-Bereich? Wie toll wird der neue Controller? Und vor allem: Was für Spiele werden wir sehen?
Auch beim Nintendo 3DS darf man sich auf Infos zu einigen Top-Titeln freuen, vielleicht wird ja auch eine Art 3DS Lite angekündigt, um die Verkäufe im Westen anzukurbeln.
Auch die Zeit der Xbox 360 und Playstation 3 läuft so langsam ab, daher werden sich natürlich auch etliche Blicke auf die Präsentationen von Sony und Microsoft richten. Versuchen beide Hersteller, die Lebensdauer ihrer aktuellen Konsolen mit Knaller-Ankündigungen noch etwas nach hinten zu drücken oder gibt es erste Infos zur nächsten Generation?
Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag, denn in absehbarer Zeit wird die Videospielwelt wohl um einiges schlauer sein. Übertragen werden die wichtigsten Events übrigens auf zahlreichen Seiten, sei es bei Youtube, bei Gametrailers oder bei den Herstellern selbst.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Ein gutes Ende

Nun ist die Saison also beendet - zumindest für die meisten Vereine. Am Ende verabschiedet sich die Borussia aus Mönchengladbach mit einem würdigen 3:0 in Mainz und rundet so das Gesamtbild der gesamten Spielzeit perfekt ab. 60 Punkte und nur 24 Gegentore, dazu noch Platz 4 - das ist das beste Ergebnis, was die Gladbacher in meinem Leben erreicht haben.
Marco Reus hat sich mit einer Torvorlage und zwei Toren (Saisontreffer Nummer 17 und 18!) perfekt von den Fans verabschiedet. Daneben werden auch Abwehrchef Dante (wechselt zu den Bayern) und Roman Neustädter (geht nach Schalke) die Borussia verlassen. Ob Dante sich jedoch in München wirklich durchsetzen und so seinen Traum von einer WM-Teilnahme wahr machen kann? Man darf bei der großen Konkurrenz durchaus dran zweifeln. Dennoch sollte man allen drei Abgängen für die Verdienste in den vergangenen Jahren danken und viel Erfolg für die Zukunft wünschen.
Nun klafft angesichts der verlorenen Qualität ein Loch im Kader, für das allerdings auch eine ordentliche Portion Geld bereitliegt. Ich bin sehr gespannt auf die Neuzugänge und hoffe, dass der Kader so ein ähnliches Niveau wie in dieser Saison halten kann. Schließlich geht es zuallererst um die Qualifikation für die Champions League. Doch egal, wie die Spiele dort auch ausgehen mögen, bis Weihnachten spielt die Borussia nach langer Zeit definitiv wieder international.
So bleibt zum Schluss nur noch zu hoffen, dass Marc-André ter Stegen mit zur EM fahren darf, denn er wurde am Montag von Joachim Löw in den erweiterten Kader berufen.

Dienstag, 8. Mai 2012

Test: Das Xbox 360 Wireless Speed Wheel

Schon sehr lange grübel ich über den Kauf eines Lenkrads für die Xbox 360 nach. Immer wieder musste ich dabei feststellen, dass Microsofts Konsole dabei nach der Wii (für die es abgesehen von wenigen Fun-Racern aber auch keine echten Rennspiele gibt) am schlechtesten dasteht.
Alle paar Wochen habe ich mich durch die Rezensionen zu den wenigen halbwegs erschwinglichen (maximal 100 Euro) Lenkrädern gewühlt. Doch so wirklich zufrieden war ich nie. Ein tolles Lenkrad war wohl das Wireless Racing Wheel von Microsoft selbst, doch es wurde viel zu schnell vom Markt genommen und ich sehe nicht ein, für ein gebrauchtes Lenkrad noch immer rund 100 Euro bei Ebay & Co hinzulegen. Also habe ich auf Neuerscheinungen gewartet, doch immer wieder waren die ersten Erfahrungen ernüchternd.
Erst das Wireless Speed Wheel von Microsoft, welches pünktlich zu Forza 4 auf dem Markt erschien, ließ mich ein wenig aufhorchen. Doch ich entschied mich vorerst dagegen, denn es handelt sich dabei lediglich um ein hufeisenförmiges Lenkinstrument, welches mithilfe von Sensoren die Neigung erfasst und umsetzt. Man hält es folglich in der Luft und es gibt keine Pedalen.
Vor kurzem las ich mir nochmal einige Rezensionen zu der Hardware durch und sie fing an, mich zu überzeugen. Die Bewertungen waren im Großen und Ganzen außerordentlich gut und für ein Argument war ich besonders empfänglich: Man braucht keinen Aufbau und Platz, sondern kramt das kleine Stück hervor, wann immer man Lust auf ein paar Rennrunden verspürt und legt sofort los. Wenn ich mir unser verhältnismäßig kleines Wohnzimmer vorstelle, dann handelt es sich bei dem Speed Wheel um ein wie für mich gemachtes Lenkrad.
Vor kurzem hat es mich nochmal in einen Media Markt verschlagen. Grund war eine "3 Spiele für 49 Euro"-Aktion. Dabei verirrte ich mich in die Ecke mit den Lenkrädern, von denen ein paar aufgebaut im Regal standen. Ich betrachtete sie einmal genauer und packte eines der aufgebauten Mittelklasse-Wheels kurz an. Doch es war nicht nur sehr klein, es fühlte sich einfach äußerst billig verarbeitet an. Das war die letzte Bekräftigung für das Wireless Racing Wheel, welches ich mir dann auch promt zum Geburtstag wünschte.


Nun bin ich also endlich stolzer Besitzer eines Lenkrads und zudem höchst zufrieden. Es liegt toll in der Hand und reagiert enorm präzise. Ich hatte vom ersten Rennen an keine Probleme, mir Kopf an Kopf-Rennen mit den Konkurrenten zu liefern. Ein Rundenzeitenjäger bin ich ohnehin nicht, daher fällt eine millisekundengenaue Auswertung meiner Rennzeiten flach. Ich kann aber auf keinen Fall behaupten, dass das Wheel mich langsamer macht als der Controller.
Nachfolgend liste ich die Vor- und Nachteile nochmal im Detail auf:

Vorteile:
  • Die Trigger lassen sich sehr feinfühlig betätigen, wordurch man sehr kontrolliert Gas geben kann
  • Das Lenken klappt logischerweise ebenfalls deutlich präziser als beim Controller
  • Die Enden des "Hufeisens" leuchten beim Gasgeben und Bremsen und stellen so ein nettes Feature dar
  • Sehr platzsparend und ohne Probleme auf der Couch/ im Bett/ auf dem Boden - also einfach überall einsetzbar
  • Liegt gut in der Hand und fühlt sich recht hochwertig an
  • Vermittelt einfach mehr Rennfeeling als der gewöhnliche Controller
  • Preislich erschwinglich (kostet aktuell 39,99 Euro bei Amazon)
Nachteile:
  • Es fehlen die beiden Schultertasten, was sich bei der Bedienung in den Hauptmenüs teilweise negativ bemerkbar machen kann
Fazit:
Ich würde mir das Wirelesse Speed Wheel jederzeit wieder wünschen/kaufen. So machen Rennspiele noch mehr Spaß, außerdem bietet das präzise Lenken und Gasgeben auch eindeutige Vorteile. Und im Gegensatz zu großen Lenkrädern ist dieses hier bei guter Qualität auch erschwinglich, zugleich platzsparend und blitzschnell einsatzbereit.

Freitag, 27. April 2012

Von der Enzyklopädie zur Wiki


Vor einigen Wochen habe ich darüber berichtet, dass ich zu meiner Fantasywelt eine kleine Enzyklopädie erstellt habe. Die Informationen haben sich immer mehr ausgeweitet, gingen immer tiefer in die Details und sorgten sogar für gravierende Änderungen an der Grundidee, die demnächst Einzug in den Roman haben werden.
Irgendwann wurde mir die Navigation durch ein großes OpenOffice-Dokument zu umständlich und ich habe mich nach Alternativen umgesehen. Da kam mir die Idee einer eigenen Wiki. Quasi eine Art Wikipedia, bezogen auf die Fantasywelt, in der meine Romane spielen. Im Internet gibt es davon einige, sei es zu Videospielthemen oder anderen Fantasywelten. Sofort hat mir dieser Gedanke zugesagt und ich wurde fündig.
Nachdem meine ersten Wiki-Schritte mit einem Offline-Programm namens Zim Desktop Wiki gut klappten und ich großen Spaß daran fand, juckte es mich in den Fingern, mir MediaWiki anzuschauen. Diese Verwaltungssoftware wurde für das Enzyklopädieprojekt Wikipedia erstellt und ist für jeden frei verfügbar.
Mit ein wenig Fummelei habe ich dann auch XAMPP und MySQL zum Laufen gebracht und konnte vor wenigen Tagen meine Hauptseite betrachten, die optisch ganz nach Wikipedia aussieht. Der bekannte Look sagt mir zu, daher werde ich in der nächsten Zeit die bereits mit Zim erstellten Seiten übertragen. Noch läuft die ganze Wiki natürlich lokal bei mir, doch wenn ich möchte, könnte ich alles auch online präsentieren.

Nun werde ich also fleißig an meiner Welt weiterarbeiten, was mir mit dem übersichtlichen Hilfsmittel Wiki noch leichter fällt. Die Motivation durch die zahlreichen neuen Ideen ist übrigens so groß, dass ich gestern einen Neustart in Sachen zweiter Korrekturdurchlauf gestartet habe. Irgendwann muss es mit dem eigentlichen Roman ja auch weitergehen...

Mittwoch, 18. April 2012

Formel 1 2012: Spannender Kampf um den Titel


Dieses Jahr verspricht die Formel 1 wieder sehr viel Spannung. Nachdem die letzte Saison von Beginn an durch Weltmeister Sebastian Vettel dominiert wurde, gestaltet sich das Feld der Favoriten diesmal deutlich offener.
Die beiden McLaren-Piloten Hamilton und Button führen mit 45 sowie 43 Punkten vor Ferrari-Fahrer Alonso mit 37 Punkten. Dahinter folgen die Red Bull-Piloten Webber (36) und Vettel (28) und der frischgebackene Grand Prix-Sieger Nico Rosberg (25 Punkte).
Es war Rosbergs erster Sieg im 111. Rennen und der Mercedes von ihm und Schumi ist in diesem Jahr endlich so weit, dass durchaus noch weitere Siege des Teams zu erwarten sind. Offensichtliche Startschwierigkeiten hat dagegen Sebastian Vettel. Hoffen wir mal, dass er gemeinsam mit seinem Auto wieder die Form des letzten Jahres findet.
Am kommenden Wochenende steht der sehr umstrittene Grand Prix von Bahrain auf dem Programm, ich bin gespannt, wer dort die Nase vorne haben wird.
Aufgrund des wiedererstarkten Interesses an der Formel 1 (eine zeitlang verfolgte ich den Motorsport nur noch ganz am Rande) liebäugel ich mittlerweile immer wieder mit dem Kauf des Xbox 360-Spiels "F1 2011". Vielleicht schlage ich ja beim Spiel zur diesjährigen Saison zu.

Montag, 16. April 2012

Warum das Kino mich abschreckt...

Ich liebe Filme! Nicht umsonst schauen wir uns deshalb regelmäßig welche an und sind gleichzeitig Besitzer einer nicht gerade kleinen Sammlung. Und doch, ins Kino zieht es mich nur noch ausgesprochen selten. Ohne Frage sind die großen Leinwände und der wuchtige Sound dort unschlagbar. Ein Erlebnis, wie Avatar in 3D wird man daheim so nicht hinbekommen.
Ich bin wirklich sehr leicht zufrieden zu stellen, was Filme angeht und lasse mich nach Feierabend oder am Wochenende einfach gerne berieseln, ohne mich im Nachhinein stundenlang über diese oder jene Kleinigkeit aufzuregen. Trotzdem möchte ich Filme auch genießen, wenn ich mir die Zeit für sie nehme. Und das fällt mir im Kino mit jedem Mal schwerer. Es folgt ein typisches Szenario:

Wir kommen einige Minuten vor Beginn an und nehmen unsere Plätze ein. Direkt neben und hinter uns unterhalten sich einige Besucher lautstark, was zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht weiter schlimm ist.
Pünktlich wird es dunkel und die Werbung beginnt. Die Unterhaltungen um uns herum bleiben genauso laut wie zuvor, kämpfen nun sogar gegen die "Lautstärke" aus den Boxen an. Nach einigen Clips folgt der Vorschaublock. Während der Trailer zu einem nicht uninteressanten Film startet und wir die Erzähler mit genervten Blicken traktieren, betritt eine große Gruppe von Besuchern den Saal. Wir hoffen vergeblich, denn natürlich befinden sich ihre Plätze nur zwei Reihen tiefer und direkt vor uns. Ohne Eile und vergnügt quatschend entledigen sich alle ihrer Jacken und stehen somit geschlagene zwei Minuten mitten im Sichtfeld.
Dann beginnt der Film und alles Flehen zum Kinogott zeigt keine Wirkung: Die Unterhaltungen neben uns verstummen nicht. Auch mehrere flehende, genervte und wütende Blicke beheben das Problem nicht.
Plötzlich fängt mein Sitz an zu leben. Er bewegt sich! Doch es handelt sich nicht um einen 4D-Sitz, der passend zum Action-Film programmiert wurde. Stattdessen tritt mein Hintermann munter mit seinen Schuhen so fest gegen meine Lehne, dass ich eigentlich selbst für ihn sichtbar erzittern müsste.
Doch es geht noch weiter, denn auf einmal irritiert mich ein helles Licht von links. Einige Plätze entfernt hat jemand sein Handy hervorgekramt und tippt munter SMS oder Mails. Immer wieder blitzt das Display inmitten der ansonsten vollkommen dunklen Sitzreihen auf.
Wieder zucke ich zusammen. Vor uns zermalmt jemand mit offenem Mund einen Haufen Popcorn. Immer wieder beißt er so laut zu, dass ihm eigentlich selbst das Trommelfell platzen müsste.
So geht es 120 Minuten lang weiter. Immer wieder wird neben uns gequatscht oder tritt jemand mal mit Wucht, dann wieder zärtlich gegen meinen Rücken. Genauso oft schießen mir Fragen durch den Kopf: Hat jemand diesen Idioten vor der Vorstellung nicht nur ihre Trinkflaschen und mitgebrachte Speisen sondern auch das Hirn weggenommen? Ist den Leuten nicht klar, dass sie andere Zuschauer nerven?
Der Film ist aus, ich habe ihn ohne einen Nervenzusammenbruch überstanden. Als das Licht angeht und die lärmende und tretende Menge den Saal schon längst verlassen hat, bleibt ein Schlachtfeld zurück. Fast könnte man meinen, es wären meine Nerven, die hier überall verstreut liegen, doch es handelt sich "nur" um Massen von Popcorn und anderer Leckereien.

Zum Glück verblasst das wenig soziale Verhalten der anderen Kinobesucher im Laufe der nächsten Wochen meistens wieder und es bleiben die Erinnerungen an richtig gute Szenen des Films zurück. Trotzdem kann ich mich so einfach nicht entspannen und den Film genießen, zumal der Eintritt für zwei Personen jedes Mal teurer ist, als der spätere Kauf der Blu-ray.
Es gab zwei absolute Ausnahmen: Das war zum einen Avatar in 3D. Vor Beginn des eigentlichen Films war es im rappelvollen Kinosaal auch unerträglich laut, doch kurz nach Beginn waren alle Besucher so gefesselt, dass ich bis zum Schluss nicht einen störenden Mucks wahrgenommen habe.
Ein anderes Mal waren wir in Oberhausen und haben uns zur Mittagszeit "Horton hört ein Hu" angesehen. Das Schöne daran: Wir waren völlig alleine im großen Kinosaal. Etwas befremdlich, doch gleichzeitig ungeheuer entspannend.

Es gibt ausreichend Filme, die ich weiterhin gerne im Kino sehen möchte, doch in den meisten Fällen begnüge ich mich dann doch mit der Heimkinoanlage. Hier stören höchstens für kurze Zeit lärmende Kinder im Treppenhaus, die man mithilfe der Lautstärketasten jedoch problemlos übertönen kann.

Mittwoch, 11. April 2012

Gemütliche Tritte auf der Stelle

Auch wenn der englische Spieltag noch nicht vorüber ist, für die Borussia gibt es in dieser Saison nur noch vier Spiele. Und obwohl in den letzten Spielen nur wenige Punkte heraussprangen (zuletzt einer beim 0:0 gegen Berlin und einer beim 2:2 in Bremen), gibt es immer noch ein komfortables Polster von 7 Punkten auf den fünften Platz.
Schalke ist auf Platz 3 schon so gut wie weg, Gladbach befindet sich also in einem Niemandsland. Wobei, ist der vierte Platz Niemandsland? Eher sowas wie Champions League-Qualifikanten-Land.
Durch die Niederlage im Elfmeterschießen im Dfb-Pokal-Halbfinale fehlte in den letzten Wochen die Leichtigkeit. Doch das Spiel in Bremen lässt hoffen. Am kommenden Wochenende erwartet die Borussen die dem Abstieg entgegentaumelnden Kölner. Ein Spiel, bei dem drei Punkte schon fast Pflicht sind. Sollte Gladbach gewinnen, dürfte auch die Champions League-Qualifikation so gut wie gesichert sein.
Während die Plätze drei und vier relativ langweilig dem Saisonende entgegendümpeln, tobt an der Spitze noch ein großer Titelkampf, der seinen vorläufigen Höhepunkt heute Abend findet. Meister Dortmund empfängt mit einem Vorsprung von drei Punkten den Rekordmeister aus München.
Ich denke, dass die Borussia aus Dortmund das Spiel gewinnt und sich dann auch die Schale nicht mehr nehmen lässt.

UPDATE: Es war zwar spannender als erwartet, aber Dortmund hat die drei Punkte gewonnen und könnte dadurch für eine Vorentscheidung im Titelkampf gesorgt haben. Aber noch ist nichts entschieden.