Dienstag, 20. März 2012

Das war ein Big Point!

Wenn man in den letzten Jahren von einem Big Point im Zusammenhang mit der Borussia sprach, dann bedeutete dies stets ein Duell gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf. Nun aber hieß der Gegner Leverkusen, derzeitiger Fünftplatzierter der Fußball-Bundesliga. Und es ging tatsächlich um die Absicherung eines Champions League-Platzes. Mit dem 2:1-Auswärtssieg konnte also nicht nur die Mini-Krise beendet sondern auch ein riesiger Schritt in Richtung Champions League gemacht werden. Elf Punkte beträgt der Vorsprung auf einen Platz, der zur Europa League-Teilnahme berechtigt. Europa - wir kommen! Ganz langsam darf man diesen Satz verinnerlichen, auch wenn man es noch gar nicht glauben kann.
Wichtig war der Sieg auch deshalb, weil die Torrausch-Bayern am Mittwoch in den Borussia-Park kommen. Wir werden im Stadion sein und ich bin schon ganz aufgeregt, denn in dieser Form ist der Rekordmeister natürlich ein harter Gegner. Doch vermutlich ist es besser, wenn die Bayern auf einer Euphoriewelle schwebend auftreten, als wenn sie unter großem Erfolgsdruck stehen.
Ein paar Worte noch zum Siegtorschützen: Es scheint, dass Igor de Camargo derzeit einfach nicht das Zeug für einen Startelf-Spieler hat. Dennoch, er ist definitiv der Mann, der für uns die wichtigsten Tore schießt. Ob im letzten Jahr in der Relegation, beim Saisonauftakt in München, in der letzten Pokalrunde in Berlin (mit seiner "Schauspieleinlage") oder eben nun - das waren echte Big Points!

Montag, 12. März 2012

Most Wanted 2012


Dieses Jahr erscheinen einige heiße Titel. Am vergangenen Donnerstag durften sich alle Mass Effect-Fans über den Release des dritten Teils freuen. Und auch die Wii bekommt in diesem Jahr ein paar Abschiedstitel spendiert. Da wären der Party-Klassiker Mario Party 9 und die Rollenspiele Pandora's Tower und The Last Story. Doch die drei Spiele, auf die ich am meisten warte, sind andere:

Assassin's Creed 3 (31.10.2012):
Obwohl bei mir noch Assassin's Creed Revelations, also Teil 2.3 aussteht, freue ich mich schon jetzt wie ein kleines Kind auf den echten Abschluss der Trilogie. Erst vor kurzem gab es die ersten Infos und Bilder zu dem Spiel. So spielt man in der Zeit von 1753 bis 1783 mit dem neuen Helden Connor in Amerika. Der Hauptdarsteller hat einen englischen Vater und eine indianische Mutter, die Hauptstädte sind New York und Boston. Es gibt wieder einmal historisch prominente Charaktere wie beispielsweise George Washington oder Benjamin Franklin. Zahlreiche Neuerungen wurden angekündigt und sowohl der Trailer als auch die ersten Bilder machen Lust auf mehr. Teilweise fühle ich mich sehr an Red Dead Redemption erinnert, was alles andere als schlecht ist.
Ich bin wirklich gespannt auf Gameplay-Videos, die zeigen, wie gut das Kletter-/Schleich-Prinzip in den eher flachen Städten des damaligen Amerikas funktioniert. Hier der Trailer:



GTA 5 (unbekannt):

Grand Theft Auto ist einfach eine großartige Spielreihe. Mit Teil 4 habe ich viele spaßige Stunden verbracht, so dass es nur logisch ist, dass ich nun schon gespannt auf den fünften Teil warte. Einen ersten Trailer gibt es bereits, der wie immer Lust auf mehr macht.
GTA 5 spielt in Los Santos, der Nachbildung von Los Angeles, die es bereits in GTA: San Andreas gab. Es gibt bislang nur wenige Infos, seit dem Trailer hält Rockstar Games sich stark zurück. Doch ich bin mir sicher, dass der Hype spätestens mit der kommenden E3 stark ansteigt. Genug der Worte, hier der Trailer:



Risen 2 (25.05.2012):

Gothic 1 und 2 gehören nach wie vor zu meinen absoluten Lieblingsspielen. Derzeit wächst in mir der Wunsch, mich nochmal an Gothic 3 zu versuchen. Gleichzeitig rückt der Release von Risen 2 immer näher. Diesmal gibt es sogar ein frisches Setting, denn Piraten werden im Fokus stehen. Der namenlose Held ist wieder mittendrin in einer rauen Welt mit vielen flotten Sprüchen, wunderschönen Landschaften und zahlreichen Quests. Alle Anspielberichte versprechen ein richtig gutes Rollenspiel, weshalb ich mich verständlicherweise tierisch auf den Release freue. Abschließend darf auch hierzu kein Trailer fehlen:

Sieglos und immer noch Platz 3

Seit drei Spielen wartet die Borussia nun schon auf einen Sieg. Vorne hapert es, denn der Ball will nicht mehr ins Tor gelangen. Doch woran liegt das? Vermutlich an den letzten drei Gegnern. Denn die waren allesamt mit einem Punkt gegen den vermeintlichen Favoriten Mönchengladbach zufrieden und spielten auch dementsprechend offensiv zurückhaltend und defensiv leidenschaftlich.
Am nächsten Wochenende geht es nach Leverkusen und ich bin optimistisch, dass es in diesem Spiel ganz anders aussehen wird. Leverkusen hat die Möglichkeit, wertvolle Punkte auf Gladbach gutzumachen und wird daher auch mit Sicherheit das Spiel gestalten. Genau diese Spiele liegen der Borussia und das wird sich hoffentlich auch in der Punkteausbeute niederschlagen.
Nachdem Leverkusen in den letzten Wochen richtig gut in Fahrt war, gab es zuletzt zwei empfindliche Niederlagen. Zuerst das desolate 1:7 gegen Barcelona und damit auch das Aus in der Champions League, am vergangenen Wochenende dann eine 2:3-Niederlage in Wolfsburg. Da es jedoch auch bei Gladbach nicht so toll läuft, bin ich wirklich gespannt auf das Spiel.
Trotz der kleinen Krise (die zumindest die Presse heraufbeschwört) steht die Borussia nach wie vor auf Platz 3. Zwar nur noch knapp vor Schalke, aber mit 8 Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Championsleague-Platz. So oder so, wir Fans befinden uns inmitten einer grandiosen Saison und ich glaube, man darf sich ganz langsam aber sicher ausmalen, wie es wohl sein wird, in der nächsten Saison auf internationale Gegner zu treffen.
Etwas Gutes hat die Mini-Krise übrigens auch: Aktuell gibt es nur noch äußerst selten Meldungen über den großen Borussia-Ausverkauf. Neue Gerüchte ohne wirklichen Beleg kommen wohl erst wieder auf, wenn Gladbach zwei, drei überzeugende Siege auf die deutschen Fußballplätze zaubert.

Donnerstag, 8. März 2012

Erfahrungsbericht zur Batman Live-Show


Gestern Abend haben wir uns in der Lanxess Arena in Köln die neue Show "Batman Live" angeschaut. Bevor  ich mich der Beschreibung und Bewertung der Action-Show widme, sind wohl ein paar Vorworte angebracht.

Mein bisheriger Kontakt mit Batman

Ich bin kein Batman-Fan, allerdings kann man mich durchaus als Batman-Interessiert bezeichnen. Mein Kontakt mit dem Superheld besteht aus drei Filmen (Batmans Rückkehr, Batman Begins und The Dark Knight) und den Spielen Lego Batman und Batman Arkham Asylum. Besonders Arkham Asylum hat mich großartig unterhalten und schlichtweg begeistert, weshalb ich aktuell auch an einem Blogartikel zu diesem Spiel schreibe. Spätestens seit den Spielen kenne ich zumindest einige Bösewichte und habe dank ihnen immer größeres Interesse an dem Thema entwickelt.

Die Erwartungshaltung

Im Vorfeld habe ich mir einige Erfahrungsberichte zur Show durchgelesen. Ziemlich genau die Hälfte war begeistert, während die andere Hälfte nur einen Stern vergab und von riesiger Enttäuschung schrieb. Hauptkritikpunkt war die Tatsache, dass alle Darsteller während der ganzen Show Playback sprechen und das ziemlich schlecht. Okay, dachte ich mir und schraubte meine Erwartungshaltung etwas nach unten. Nun wusste ich von dem Kritikpunkt und konnte mich darauf einstellen.



Die Hinfahrt, unsere Plätze und der erste Eindruck

Die Hinfahrt mit dem Auto (wir waren zu dritt) dauerte etwas länger als geplant, da zum einen der Verkehr hin und wieder stockte (gestern wurde im öffentlichen Verkehr gestreikt) und es zum anderen sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt an einem Stück regnete. Zusätzlich habe ich die Beschilderung ignoriert und wir haben so durch ein paar Umwege eine Mini-Stadtrundfahrt durch Köln gemacht. Mit ausreichend Zeitpuffer und einem guten Parkplatz im P1 direkt an der Lanxess Arena zum durchaus annehmbaren Arena-Tarif von 4,50 Euro konnten wir jedoch darüber hinwegsehen und nahmen schließlich unsere Plätze auf der untersten Ebene direkt vor der Bühne ein.
Wir hatten Gotham City Seats gebucht, deren einzige Vorteile aus der Nähe zur Bühne und dem coolen Namen bestehen. Ein Blick in die Ränge zeigte kurz vor Beginn der Show doch einige Lücken. Ausverkauft war das garantiert nicht.
Schon beim Betreten der Lanxess Arena fiel das Bühnenbild ins Auge. Ein riesiger Bildschirm in Fledermausform zeigte die Skyline von Gotham City. Davor befanden sich auf der weit in die Zuschauer ragende Bühne einige wichtige Gebäude der Stadt. Im Hintergrund heulten Sirenen und vermittelten das Gefühl, sich inmitten der Stadt der Verbrecher zu befinden. Doch es blieb nicht viel Zeit, die tolle Kulisse zu genießen, denn es ging ziemlich pünktlich los.

Die Show

Gleich zu Beginn wird ein grausames Erlebnis aus Bruce Waynes Kindheit gezeigt: Seine Eltern werden erschossen und er bleibt alleine zurück. Viele Jahre später weiß keiner, dass der Millionär hinter dem Verbrecher jagenden Batman steckt. Er lernt einen Jungen namens Dick Grayson kennen, dem gerade genau das gleiche Schicksal widerfahren ist, wie einst Batman.
Mithilfe des riesigen Bildschirms wird die Story der Show in einer Art Comic immer wieder vorangetrieben. Doch auch die "echten" Bühnenbilder wechseln stetig, genauso wie auch die auftretenden Bösewichte, mit denen es Batman zu tun bekommt. Batman lernt seinen späteren Gefährten Robin immer besser kennen, während Oberfiesling Joker mal wieder etwas Großes plant.
Nachfolgend haben zahlreiche bekannte Charaktere ihre Auftritte: Ob Catwoman, der Pinguin, Riddler, Two Face, Harley Quinn, Poison Yvi oder Scarecrow - die Kostüme sind echt gut gelungen. Vor allem Harley Quinn oder Scarecrow (der allerdings nur einen kurzen Auftritt hat) werden sehr treffend dargestellt.
Batmans Auftritte und die der Bösewichte sind stets beeindruckend inszeniert, genauso wie auch die verschiedenen Orte, in denen die Szenen stattfinden. Da wären beispielsweise die Bathöhle (inklusive Batmobil), Gotham City, Arkham Asylum oder das Anwesen von Bruce Wayne. Besonders der Joker macht immer wieder mit spektakulären Ankünften auf sich aufmerksam. Mal erscheint sein riesiger Kopf, dann taucht er plötzlich in einem Heißluftballon auf, den Harley Quinn kurze Zeit später mit einer Bazooka unter einer beeindruckenden Explosion zerstört.
Schon beim ersten gesprochenen Wort fällt das auf, was so viele kritisieren: Das Playback. Die meisten Darsteller sprechen wirklich auffällig anders, was natürlich weniger gut aussieht. Besonders bei Robin vermutete ich, dass er seine Texte auf Englisch spricht, während der Joker seine Sache noch am besten machte. Natürlich wusste ich, was mich erwartet, doch insgesamt fand ich die Playback-Sache nun nicht vernichtend schlimm. Wäre es besser gewesen, die stets herumspringenden Akteure atemlos und in gebrochenem Deutsch zu hören? Außerdem lag der Fokus der Show eindeutig auf der Action, die darunter in meinen Augen nicht litt. Dennoch gibt es hier seitens der Darsteller klares Verbesserungspotential. Wenn alle ihre Texte wenigstens halbwegs auswendig könnten, wären die Lippenbewegungen zumindest nicht so auffällig abweichend.

Fazit

Batman Live hat mich nun nicht zu Jubelstürmen bewegt, was aber zum Teil auch daran lag, dass man sich nicht wie in einem Musical vorkam, sondern eher wie in einem Kinofilm. Ich habe den Besuch auf keinen Fall bereut, denn die vielen Darsteller mit ihren überzeugenden Kostümen und die durch den spektakulären und riesigen Bildschirm unterstützte Zirkus-Action haben Spaß gemacht.
Sicherlich hätte man hier und da ein paar Sachen besser machen können, allem voran gilt das natürlich für die Umsetzung des Playbacks. An Batman Live scheiden sich wohl die Geister. Entweder man ist zufrieden bis begeistert oder man ist abgrundtief enttäuscht.
In meiner Erinnerung bleiben jedenfalls keine Bilder von unsauberen Lippenbewegungen, sondern eine bild- und soundgewaltige und am Ende durchaus gelungene Inszenierung des Batman-Universums.

Mittwoch, 7. März 2012

Biathlon-WM: Neuner und die anderen


Es ist ein wenig schade. Kurz vor der WM waren viele deutsche Biathleten in hervorragender Form und es gab häufig Siege, egal ob von Andrea Henkel, Andreas Birnbacher oder Arnd Peiffer. Doch nun haben alle das erste Rennen (einen Sprint) verhauen und sich damit für die Verfolgung eine denkbar ungünstige Ausgangslage geschaffen. Dieser lief zwar deutlich besser, für Podestplätze reichte es aber bei keinem.
Gestern gab es dann das Einzel der Männer und gleich drei Deutsche lagen auf Medaillenkurs. Doch das letzte Schießen machte alle Hoffnungen zunichte. So gab es zwar gute Platzierungen, aber keinen zählbaren Erfolg.
Begonnen hatte die WM am vergangenen Donnerstag mit der Mixed-Staffel. Deutschland lag auch hier auf Goldkurs, doch Arnd Peiffer schoss so mies, dass er am Ende einmal in die Strafrunde musste (in der Staffel darf man bis zu dreimal nachladen) und es so "nur" zu Platz drei reichte.
Wie gut, dass da noch eine Magdalena Neuner ist, die zur Zeit die letzten Rennen ihrer noch jungen, aber unglaublich erfolgreichen Karriere absolviert (dazu in einem zukünftigen Post mehr). Nach Bronze in der Mixed-Staffel gab es im Sprint Gold und anschließend Silber bei der Verfolgung. Gemeinsam mit Darya Domracheva dominiert sie derzeit das Biathlon-Feld der Damen.
Heute geht es mit dem Einzel-Rennen der Damen weiter, Freitag, Samstag und Sonntag folgen dann noch die Staffeln und die beiden Massenstarts. Ich bin optimistisch, dass nicht nur Magdalena Neuner bei der Heim-WM Erfolge feiern wird und freue mich daher auf jeden einzelnen Wettkampf.

Jubiläum: Ein paar Zahlenspiele

Am 8. Mai habe ich meine ersten Blogposts geschrieben, heute lest ihr den 300. Beitrag. Das entspricht einer Differenz von 1035 Tagen und ergibt somit alle 3,45 Tage einen neuen Post. Ich bin mir sicher, dass ich diesen Schnitt verbessern kann. Warum? Betrachten wir doch einfach mal meine Aktivität im Detail:
  • 2009:
    • In 237 Tagen habe ich 89 Posts veröffentlicht.
    • Das ergibt im Schnitt vorbildliche 2,67 Tage Wartezeit zwischen jedem Beitrag.
  • 2010:
    • In 365 Tagen habe ich 137 Posts veröffentlicht.
    • Das ergibt im Schnitt ebenfalls beachtliche 2,66 Tage Wartezeit zwischen jedem Beitrag.
  • 2011:
    • In 365 Tagen habe ich 51 Posts veröffentlicht.
    • Das ergibt im Schnitt schwache 7,16 Tage, also über eine Woche Wartezeit zwischen jedem Beitrag.
  • 2012:
    • In 67 Tagen habe ich 23 Posts veröffentlicht.
    • Das ergibt im Schnitt gute 2,91 Tage Wartezeit zwischen jedem Beitrag.
Erstaunlich, wie gleichmäßig mein Schnitt war und ist, wenn man nur die Jahre 2009, 2010 und 2012 betrachtet. Umso ärgerlicher ist es, dass mir im letzten Jahr oftmals die Zeit zum bloggen fehlte und daraus ein fieser Ausrutscher nach unten resultiert. Für mich steht fest: Ich möchte den Schnitt bis zum Ende des Jahres halten (diesen Monat hinke ich noch ein wenig nach), orientiere mich also an den 137 Posts aus dem Jahre 2010.


So viel dazu, ich setze mich jetzt an die nächsten 100 Posts und danke all meinen Lesern!

Donnerstag, 1. März 2012

Back in the snow!


Endlich ist es wieder so weit! Relativ spontan werden wir in etwa einem Monat in der Schweiz Winterurlaub machen. Ein paar Tage lang werde ich mir Skier leihen und endlich wieder ein paar Skipisten hinunterjagen. Zum ersten Mal seit dem Winter 2005/06, also nach über 6 Jahren Pause. Ich freue mich dementsprechend riesig! Damals haben wir uns am Snowboarden versucht, sind aber gnadenlos gescheitert. Grund war nur eine einzige Stunde Unterricht, die uns nicht einmal genug Stoff beibrachte, um Kurven zu fahren. Dementsprechend frustrierend und anstrengend waren auch sämtliche Abfahrten des Urlaubs, so dass der Idiotenhügel zu unserem Hauptaufenthaltort wurde. Nur eine Skischaukel am letzten Tag konnte den Aufenthalt in den Alpen aus Pisten-Sicht wieder geradebiegen.
Diesmal werde ich das Experiment nicht erneut eingehen, sondern mich ausschließlich mit Skiern den Bergpanoramen widmen. Ich bin gespannt, wie lange ich brauche, um wieder anständig fahren zu können. Außerdem hoffe ich, meinen Horror vor Schleppliften zu überwinden - mit dem Snowboard habe ich es nämlich nicht nach oben geschafft und musste anschließend zu Fuß den Hügel hochstapfen.
Hoffentlich gibt es ganz viel Schnee und neben dem Skifahren auch Zeit für Erholung. Ich bin mir aber in jedem Fall sicher, dass ich nach dem Urlaub ein, zwei schöne Bilder von Sarah präsentieren kann.

Dienstag, 28. Februar 2012

Eine gravierende Idee

Während ich auf den Monitor starrte, kam mir plötzlich eine Idee, die vieles verändert. Es war die Idee zu einem zentralen Thema meines Romans, womit ich bis zuletzt nicht zufrieden war. Sie hat mich sofort begeistert und ich verfiel in eine Art Schreibeuphorie. In der Enzyklopädie hatte ich gerade erst mit dem brenzligen Thema angefangen und schrieb mir anschließend gleich mal die Finger wund.
Jetzt bin ich schon deutlich zufriedener, auch wenn an den bisherigen Gedanken noch ausführlich gefeilt werden muss. Aber die Motivation für den zweiten Durchgang steigt nach wie vor mit jeder Änderung. Die neue Idee wird viel Umschreibarbeit mit sich bringen, aber dafür wird mir der Roman im Anschluss deutlich besser gefallen.
Aktuell arbeite ich an einer Liste mit allen wichtigen Ereignissen in meiner Welt, die dann ausführlich in der Enzyklopädie beschreiben werden. Auch wenn ich zwischendurch immer wieder mit kleinen Schreibblockaden zu kämpfen habe - das Ausarbeiten des gesamten Drumherums meiner Fantasy-Welt macht einfach riesigen Spaß. Daher habe ich mir vorgenommen, diesen großen Schauplatz für zahlreiche Abenteuer auszunutzen. Mir ist noch nicht ganz klar, wie viele Teile die aktuelle Geschichte bietet, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dort auch andere Story-Stränge spielen zu lassen.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Über Karneval in Amsterdam

Von Samstag morgen bis Montag Abend sind wir aus Aachen geflüchtet und haben uns stattdessen das vom Karneval weitgehend unberührte Amsterdam angeschaut.
Am Samstag waren wir im Artis Zoo in Amsterdam, einem sehr alten, aber schönen und clever angelegten Tierpark inmitten der Stadt. Sonntag und Montag zeigte sich dann sehr häufig die Sonne bei kaltem Wind, insgesamt aber angenehmen Temperaturen. Sonntag haben wir neben einer Grachten- und einer Busrundfahrt durch die Stadt auch das NEMO besucht. Dabei handelt es sich um ein Science Center, in dem viele interessante Experimente zum Anfassen ausgestellt sind.
Den Montag nutzten wir zum Besuch dreier Sehenswürdigkeiten. Am Morgen gesellten wir uns zu den lebensechten Wachsfiguren in Madame Tussauds. So standen wir neben Captain Jack Sparrow, Lady Gaga, Barack Obama und anderen weltbekannten Persönlichkeiten und haben dabei natürlich zahlreiche Fotos gemacht. Am Mittag besuchten wir die sogenannte Heineken Experience. Die "Abenteuer-Brauerei" erklärt audiovisuell spannend, wie das berühmte Bier gebraut wird. Es gibt Entspannungsecken, viele Stationen um selbst Part eines lustigen Videos oder Fotos zu werden und natürlich darf man auch von dem Bier probieren.


Zum Abschluss haben wir dann den Amsterdam Dungeon besucht - es war unser erster Dungeon überhaupt. Ich war nicht ganz in der Stimmung, um mich ausreichend zu gruseln und wurde auch etwas aus der Atmosphäre gerissen, da die Schauspieler ihre Texte sowohl in Englisch als auch in Niederländisch aufsagten. Dennoch waren die Kulissen toll und der Dungeon insgesamt eine schaurig-schöne Erfahrung.
Amsterdam ist auf jeden Fall eine Stadt, die man mal gesehen haben sollte. Wahnsinn, auf wie vielen Pfeilern alles erbaut wurde, das Wasser ist wirklich allgegenwärtig. Beeindruckt hat mich auch die Internationalität der Stadt. Wenn man durch die äußerst lebhaften Straßen geht, dann hört man an jeder Ecke das vielgenutzte Englisch aber auch Französisch, Spanisch und hin und wieder auch Deutsch. Bei der Heineken Experience waren beispielsweise alle Texttafeln, Filme und andere Interaktionen vollständig in Englisch gehalten.
Der Städtetrip war durch die viele Lauferei zwar anstrengend, hat sich aber trotzdem vollauf gelohnt!

In Kürze findet ihr übrigens ergänzend zu diesem Blogpost einen sehr ausführlichen und bewertenden Bericht in Sarahs Blog.

Mittwoch, 15. Februar 2012

More feedback, please!

Zur Zeit beschäftige ich mich ausgiebig mit meinem Blog und poste auch relativ aktiv. Die täglichen Besucherzahlen stimmen mich zufrieden, was mir aber hin und wieder fehlt, ist ein wenig Feedback. Dazu habe ich mir überlegt, allen Lesern bei jedem Blogpost eine kleine Bewertungsmöglichkeit zu geben.
Unter jedem Post findet ihr ab sofort die Möglichkeit, das Geschreibsel als "boring", "nice" oder gar als "awesome" abzustempeln.
Wer also keine Lust auf einen Kommentar hat, der braucht in Zukunft nur einen Klick zu tätigen und hilft mir so bei der zukünftigen Themenwahl ein kleines Stück weiter. Dazu ist kein Facebook, kein Twitter und auch kein sonstiges soziales Netzwerk oder Konto notwendig.
Ich würde mich freuen, wenn diese Form des Feedbacks rege genutzt wird. Ihr dürft mir gerne eure Meinung dazu schreiben oder (noch einfacher und passender) diese Idee anhand der Neuerung bewerten.